ANGEBOTE FÜR FACHKRÄFTE


Fortbildungen



„Auf sehr einfühlsame und doch eindringliche Art und Weise wurde uns Erziehern die Präventionsarbeit näher und verständlicher gemacht. Es bedarf dabei eines hohen Maßes an fachlichem Wissen.“ (Zitat der Leiterin einer Kindereinrichtung)

Zettel

Aktuelle Termine für Fortbildungen finden Sie hier. Sie können diese Fortbildungen auch als Fortbildung für Ihr Team buchen.



Dauer: mind. 6 Stunden

Kosten: 70 € / Stunde

Veranstaltungsort: nach Absprache


Bitte kontaktieren Sie uns zur individuellen Terminabsprache.


Offene Fortbildungsangebote der AWO Fachstelle „Shukura“ finden Sie hier.




Fortbildungsthemen



Sexueller Missbrauch: Erkennen – Handeln - Vorbeugen



Die Fortbildung bietet Gelegenheit, Grundlagenwissen zu sexuellem Missbrauch zu erwerben und die Wahrnehmung für Signale und Folgen sexuellen Missbrauchs zu schärfen. Praxisorientiert vermitteln wir Handlungsstrategien bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch und konkretisieren mögliche Schritte zur Intervention bei sexuellem Missbrauch, unter Berücksichtigung des Schutzauftrags nach 8a SGB VIII. Außerdem zeigen wir Möglichkeiten zur Prävention sexuellen Missbrauchs auf und geben Anregungen zur praktischen Umsetzung.


Bei uns doch nicht…? Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch in Institutionen



Institutionen, in denen Mädchen und Jungen leben und lernen, tragen ein strukturelles Risiko sexualisierter Gewalt. Sich dessen bewusst zu sein, Täter/innenstrategien in Institutionen zu kennen und Schutzkonzepte zu erarbeiten – das ist gelebte Prävention sexuellen Missbrauchs. In dieser Fortbildung vermitteln wir Fachwissen zu sexuellem Missbrauch und werfen dabei einen besonderen Blick auf missbrauchsbegünstigende bzw. –verhindernde Strukturen in Institutionen.


Doktorspiele oder sexuelle Übergriffe? Kindliche Sexualität in Abgrenzung zu sexuellen Übergriffen unter Kindern



Kinder entdecken den eigenen Körper und den von anderen Kindern. Als Pädagoge/in sind Sie gefordert, Position zu beziehen: Was ist in unserer Einrichtung erlaubt, was ist Tabu und warum? Was tun, wenn meine Kollegen/innen das ganz anders sehen als ich? Wie erkenne ich sexuelle Übergriffe und wie reagiere ich darauf? Wie kann ich Kinder unterstützen eine gesunde Sexualität zu entwickeln und wie kann ich sexuellen Übergriffen in meiner Einrichtung vorbeugen?


Kind in Gefahr? § 8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung



Diese Fortbildung gibt Ihnen Gelegenheit, mehr Handlungssicherheit im Umgang mit Kindeswohlgefährdung zu erhalten. Ausgehend vom Begriff des Kindeswohls und den Grundbedürfnissen von Kindern führen wir in die grundlegenden Begriffe der Problematik Kindeswohlgefährdung ein. Dabei erarbeiten wir mit Ihnen Anhaltspunkte von Kindeswohlgefährdung und nehmen Risikoeinschätzungen vor. Anhand von Fallbeispielen erproben Sie die Verfahrensabläufe des §8a SGB VIII.


Zwischen Verständnis und Konfrontation - Elterngespräche bei Kindeswohlgefährdung



Die Durchführung von Elterngesprächen ist eine wesentliche Aufgabe bei der Abwendung von Gefährdungen des Kindeswohls gemäß § 8a SGB VIII. Nicht selten sind pädagogische Fachkräfte unsicher, wie sie den Eltern gegenüber auftreten sollen. In dieser Fortbildung vermitteln wir Ihnen Kompetenzen in der Gesprächsführung mit Eltern. Anhand von Fallbeispielen haben Sie die Möglichkeit, Handlungsmöglichkeiten zu besprechen und im Rollenspiel zu erproben.


Von Fehlern, Unglücken und schlechtem Tun



Menschen, die mit Menschen arbeiten, machen Fehler, meist nicht aus böser Absicht, sondern weil sie es nicht besser wussten, unachtsam oder überfordert waren. Trotzdem können diese sowohl für die anvertrauten Personen als auch die Einrichtung mitunter (langfristig) belastende Folgen haben. Die Benennung von und die Auseinandersetzung mit Fehlern und Fehlverhalten ist für viele Mitarbeiter/innen und Führungskräfte eine Herausforderung, der sie sich stellen müssen, wenn Fehler als Chance begriffen und in den Einrichtungen eine fehlerfreundliche Kultur im Umgang damit etabliert werden soll. Die Fortbildung unterstützt die Teilnehmer/innen anhand von Fallbeispielen zwischen Fehlern, Unglücken und schlechtem Tun zu differenzieren und ein daraus resultierendes abgestimmtes Vorgehen zu entwickeln.



Fachvorträge




Dauer: nach Vereinbarung

Kosten: nach Vereinbarung

Veranstaltungsort: nach Absprache


Bitte kontaktieren Sie uns zur individuellen Terminabsprache.


Themen


Vortrag zum Thema Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen



In der Veranstaltung werden die Definition und Ausmaß von sexuellem Missbrauch, Täter/-innenstrategien sowie das Vorgehen im Verdachtsfall erläutert. Möglichkeiten der Prävention im pädagogischen Alltag werden aufgezeigt.


Vortrag



Vortrag zum Thema Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung


Der Vortrag gibt einen Überblick über die Fachstandards des § 8a SGB VIII und deren Anwendung in der Praxis. Dazu werden Begriffe wie Kindeswohlgefährdung, Gefährdungseinschätzung, insoweit erfahrene Fachkraft erläutert und Möglichkeiten für ein Vorgehen bei Wahrnehmung von Kindeswohlgefährdung beschrieben sowie Hinweise zu Datenschutz und Dokumentation gegeben.


Informationen zu kindlicher Sexualität und Eckpunkte der psychosexuellen Entwicklung von Kindern dienen als Grundlage, um altersgemäße Handlungen von sexuell übergriffigem Verhalten abzugrenzen. Im Weiteren wird exemplarisch der Umgang mit sexuellen Übergriffen unter Kindern in Einrichtungen vorgestellt.


BeSt – BERATEN & STÄRKEN



Bundesweites Modellprojekt 2015 – 2018


Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen


Mit dem vom Bundesfamilienministerium geförderten bundesweiten Modellprojekt „BeSt - Beraten und Stärken“ der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (DGfPI) e.V. soll der Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Einrichtungen verbessert werden. Dazu sollen bundesweit in 100 Einrichtungen, in denen Kinder und Jugendliche mit Behinderung leben und betreut werden, bis 2018 drei zentrale Maßnahmen umgesetzt werden:


• Beratung und Begleitung bei der Implementierung/ Optimierung von Kinderschutzstrukturen


• Sensibilisierung und Qualifizierung der Einrichtungsleitungen und MitarbeiterInnen zum Thema „Sexualisierte Gewalt“


• Durchführung und Implementierung des Präventionsprogrammes „STARK mit SAM“ der Universität zu Köln für dort lebende Mädchen und Jungen.


Die Organisationsberatungen, Fortbildungen und Präventionsveranstaltungen für Einrichtungen in Sachsen werden durch Fachkräfte der AWO Fachstelle „Shukura“ durchgeführt.


Informationen für interessierte Einrichtungen


Das Modellprojekt richtet sich an (teil-)stationäre Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie inklusive/integrative Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, in denen Kinder und Jugendliche mit körperlichen, geistigen, seelischen, Hör- sowie Mehrfachbehinderungen leben.
Durch Beratung und Fortbildung der Einrichtungsleitungen und Mitarbeiter/innen zum Thema Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt werden diese dabei unterstützt, die vorhandenen Handlungskompetenzen zu erweitern und institutionelle Strukturen zu etablieren, die das Auftreten sexualisierter Gewalt erschweren bzw. verhindern. Für die betreuten Mädchen und Jungen wird das Präventionsprogramm „STARK mit SAM“ der Universität zu Köln zum Schutz vor sexualisierter Gewalt angeboten. Zudem werden Mitarbeiter/innen der Einrichtungen darin geschult, dieses selbstständig in ihrer Einrichtung durchzuführen.
Das Angebot orientiert sich an den Bedarfen der Einrichtungen. Dabei werden die vorhandenen Fachkompetenzen und institutionellen Strukturen zur Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt berücksichtigt und bedarfsspezifisch ausgeweitet.


Geplante Maßnahmen:


• Beratung und Begleitung (teil-)stationärer Einrichtungen bei der Implementierung/ Optimierung von Kinderschutzstrukturen (z.B. sexualpädagogischer Konzepte, Präventionskonzepte,Beschwerdeverfahren oder Handlungsplänen zum Vorgehen bei vermuteten oder erwiesenen Fällen sexualisierter Gewalt)


• Beratung und Fortbildung der Einrichtungsleitungen und MitarbeiterInnen zum Thema Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt


• Durchführung des Präventionsprogrammes „STARK mit SAM“ der Universität zu Köln zum Schutz vor sexualisierter Gewalt für die betreuten Mädchen und Jungen


• Schulung von MitarbeiterInnen der Einrichtungen, um das Präventionsprogramm selbstständig in ihrer Einrichtung durchzuführen


Bei Interesse fragen Sie gern bei der AWO Fachstelle Shukura nach




Workshop zur Entwicklung eines Sexualpädagogischen Konzeptes für Institutionen



Dauer: 16 – 20 Stunden verteilt auf mehrere Termine nach Absprache

Kosten: 70 € / Stunde

Veranstaltungsort: nach Vereinbarung


Bitte kontaktieren Sie uns zur individuellen Terminabsprache.



Ein Sexualpädagogisches Konzept dient dem Schutz von Kindern vor sexualisierter Gewalt in Institutionen.
Es beschreibt verbindliche Regelungen der Einrichtung zu folgenden Themen:

o grenzwahrender Umgang mit Nähe und Distanz,
o pädagogischer Umgang mit kindlicher/jugendlicher Sexualität,
o Umsetzung von Sexualerziehung,
o Umgang mit Verdacht und Offenlegung sexualisierter Gewalt,
o Prävention sexualisierter Gewalt in der Einrichtung.

Damit die Inhalte des Konzeptes im Alltag gelebt werden, ist es sinnvoll, die Mitarbeiter/-innen in die Erarbeitung des Konzeptes einzubeziehen.
Ein gleicher Wissensstand schafft die Basis für die Entwicklung des Konzeptes. Die gemeinsame Entwicklung von Standards sichert die Umsetzung des Konzeptes im Alltag.

Die Module schließen neben der Vermittlung von Fachwissen die interne Auseinandersetzung mit den o.g. Themen ein, bieten Anregungen zur Selbstreflexion und liefern das Gerüst für das sexualpädagogische Konzept.



Fall- und Fachberatung



„Ich hatte schon die ganze Zeit dieses komische Gefühl, aber ich war mir einfach nicht sicher und wusste nicht, was ich jetzt tun sollte.“ (Zitat einer Lehrerin einer Grundschule)


Fallberatung




Die Mitarbeiterinnen von Shukura sind Insoweit erfahrene Fachkräfte und finden sich in dieser Funktion auf der Fachkräfteliste der Stadt Dresden wieder.


Fachberatung




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Publikation



„Was Sie über sexuellen Missbrauch wissen sollten: Gedankenanstöße für einen wirksamen Kinderschutz jenseits polemischer Scheinlösungen“



„Was Sie über sexuellen Missbrauch wissen sollten: Gedankenanstöße für einen wirksamen Kinderschutz jenseits polemischer Scheinlösungen“

Publikation


Diese Publikation, die in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Sachsen entstand, vermittelt Wissen zum Thema sexueller Missbrauch, zeigt Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Kinder sowie wirksame Strategien auf, auch hinsichtlich eines sinnvollen Umgangs mit Täterinnen und Tätern.


Außerdem klärt die Publikation darüber auf, wie rechtsextremistische Kreise mit der Betroffenheit der Bevölkerung Politik machen. Die von der rechtsextremen Szene und der NPD initiierte Forderung „Todesstrafe für Kinderschänder“ instrumentalisiert die Emotionen der Bevölkerung mit dem Ziel, rechtsextremes Gedankengut in der Bevölkerung zu verankern und zu etablieren.


Sie können diese hier herunterladen oder gegen frankierten Rückumschlag (B4) als Druckexemplar erhalten.




BUNDESWEITE FORTBILDUNGSOFFENSIVE




Im Rahmen des Bundesmodellprojektes „Bundesweite Fortbildungsoffensive 2010 – 2014 zur Stärkung der Handlungsfähigkeit (Prävention und Intervention) von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kinder- und Jugendhilfe zur Verhinderung sexualisierter Gewalt“ war „Shukura“ Fachberatungsstelle für Sachsen und bot Fortbildungen für stationäre und teilstationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe an.


Bundesweiter Projektträger war die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V.. Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMSFJ) geförderte Modellprojekt richtete sich an Fachkräfte (z.B. Erzieher/-innen und Pädagogen/-innen), ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen und Leitungskräfte, die in (teil-)stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe und Behindertenhilfe tätig sind.

Publikation

Informationen




Das Bundesmodellprojekt ist zum 30. September 2014 beendet worden.


Bundesweite Fortbildungsoffensive 2010 bis 2014 in Sachsen - ein Rückblick


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